stüdele

EINRICHTEN DES STUDENPLATZES

Samstag, 12. April 2014



IMPRESSIONEN VOM STÜDELE 

Samstag, 26. April, 3.,10.und 17. Mai 2015



UNSER KÜCHENTEAM



NACHSPANN DES STUDENREGISSEURS DER 65ER


Nachspann des Stuuderegiesseurs der 65er

 

Ich wähle bewusst nicht die Bezeichnung „Chef“, weil die Beschreibung „Regisseur“ besser auf diesen Film zutrifft, den wir 65er-Akteure alle zusammen in dieser Saison gedreht und jeder aus seinem Kamerablickwinkel in seinem Kopf abgespeichert hat.

 

Ein Chef müsste Koordinieren, Kontrollieren und Korrigieren. Meine Aufgabe bestand aber eher aus Organisieren und Anleiten. Nicht mal Motivieren stand zur Debatte.

 

Nachdem ich den Drehort in der Schwarzhalde ausgewählt hatte, konnten wir beginnen, die Infrastruktur zu definieren. Wir, das war OK Präsi Markus Portmann, Verpflegungschef Peter Meyer und ich. Miet-WC von Hüsser; grosses Zelt von Dave Gsell, welches wir unter Mithilfe von Alex Gsell an unserem Gemeinschaftsplatz die ganzen 6 Wochen aufgestellt liessen, ohne dass etwas abhanden gekommen wäre.

 

Schon im Vorfeld stiess ich überall auf übergrosse Unterstützung. 40 Paar Arbeitshandschuhe wurden zur Verfügung gestellt, 5 Stuudenböcke von waldbegeisterten Villmergern(inkl. Hin und Rücktransport) plus noch 2 weitere Bördelibock-Sonderanfertigungen meines Freundes Ruedi Müller. Durch die vorausschauende Regieassistenz von Markus Portmann und Sohn Marcel, war alles schon auf den Schauplätzen bereit, wenn am Samstag morgen die Akteure mit dem Shuttlebus von Thomas Gretener zum Set kamen.

 

Das Einrichten verlief mit einer handvoll Schurken, äh, nein, natürlich handvoll Helfern am 26.April reibungslos, so dass wir sehr zeitig noch zu unserem „neuen“ Jahrgänger Francesco (Rest. Rössli) Essen gingen und uns nachher noch einen Absacker im Güügibueb genehmigten.

 

Eine Woche später war es dann endlich soweit. Um 9 Uhr trafen alle in der Schwarzhalde ein. Nach der ersten Begrüssung erklärte ich kurz, worauf ich Wert lege. Den Umgang mit dem Wald, Werkzeugen und Maschinen. Vor versammelter Crew zeigte ich kurz, wie das Resultat an Holzbündeln aussehen könnte. Darauf bildeten sich 6 motivierte Teams und nahmen das Zepter selbst in die Hand. Wenn hier oder dort etwa ein Sager fehlte, sprang auch schon Markus mit der Motorsäge ein und sorgte dafür, dass die Gruppe am Stuudebock weiterchrampfen konnte.

 

Um die Stuuden zu binden, hatte Bruno Kuhn mit seinem Sohn in Fronarbeit zuhause schon etwa 1000!! Drähte vorbereitet. Etwa um 12 Uhr trafen wir uns jeweils beim Zelt, um uns mit dem von der Küche vorbereiteten variationenreichen „Znüni“ verwöhnen zu lassen. Da uns der Wettergott viel besser gesinnt war als den 64ern, reichte uns manchmal ein kalter Snack oder ein Paar Wienerli. Schliesslich war das ja nur der Anfang vom Schlemmen.

 

Nachher ging es noch mal hart ran. Als wir um 16 Uhr die Stuuden aufluden, unter den wachsamen Augen von Bruno Leuppi gezählt, staunten wir alle samt nicht schlecht, dass wir am ersten Stuudetag schon auf 194 Stuuden gekommen waren. SUPERLEISTUNG!!!.

 

Danach wurde es gemütlich und es kam wieder das Küchenteam ins Spiel. Sie verwöhnten uns mit Pot-au-Feu auf dem BVB, feiner Lasagne, oder Spiesschen usw. Dazu ein lokales Bier oder ein internationaler Wein durfte den Beitrag zur Geselligkeit gerne leisten. Kaffee und Dessert war sowieso obligate, und machmal fanden auch noch zu besonderen Anlässen  gesponsorte Desserts in die heitere Runde.

 

Zu fortgeschrittener Stunde kam dann noch Zauberer Roli (Weibel) auf den Plan: Wenn die Würste schon alle weggeputzt waren, und nur noch das „verrauchte Dutzend“ sich im Windschatten unter Rolis Segel aufhielt, zauberte er schon mal Schoggibananen oder Panierte Ananas mit Vanillesauce auf den Grill.

 

Na, jedenfalls nach 4 Samstagen, die wir nie vergessen werden, hatten wir das Ding im Kasten. Mit einem Dumper und einem Anhänger hatten wir unsere Stuuden alle beim Forsthaus unter Dach gebracht, wo sie jetzt schön trocknen und sich leichter machen können.

 

Abräumen war dann noch mal eine kurze Aktion: Zelt abräumen,im Magazin waschen und trocknen, Material versorgen und Stuudenplätze aufräumen. Und den Wald noch etwas Staubsaugen……

 

Zum Mittagessen überfielen wir einmal mehr das Rössli, wo uns Francesco vorzüglich mit italienischen Köstlichkeiten verwöhnte und darauf bedacht war, dass wir beim Verlassen des Lokals die Treppe nicht gehen mussten, sondern Rollen konnten.

 

Soviel aus meiner Perspektive zu einer gelungenen, unfallfreien Stuudensaison der 65er.

 

An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an alle, welche in irgend einer Form zum reibungslosen Gelingen beigetragen haben.

 

Harzige Grüsse

 

Tom Müller